08. Februar 2010
6 Kommentare
Für den SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Wulf hat die Ernennung des Oldenburger CDU-Vorsitzenden Olaf Klaukien zum Gründungsgeschäftsführer des Schlauen Hauses einen "zumindest faden Beigeschmack."
Für Wolfgang Wulf kann die Besetzung durchaus den Eindruck einer "Posten-Versorgung" hervorrufen.
Wenn der ehemalige persönliche Referent eines CDU-Wissenschaftsministers und ehemaliger Büroleiter eines für die CDU angetretenen Oberbürgermeisters jetzt durch den CDU-Innenminister diesen Posten bekommt, dann sei das schon irgendwie auffällig, meinte Wolfgang Wulf.
Gerade erst wäre bekannt geworden, dass die Leiterstelle des gymnasialen Studienseminars in Oldenburg mit einem Mitarbeiter aus der Staatskanzlei des CDU-Ministerpräsidenten Christan Wulff besetzt werden soll, und jetzt erfolge die Besetzung des Geschäftsführerpostens beim Schlauen Haus mit dem CDU-Chef in Oldenburg. Wolfgang Wulf stellt daher der Öffentlichkeit die Frage, ob jetzt alle Leitungsfunktionen in Oldenburg mit CDU-Leuten besetzt werden sollen.
KommunalpolitikNiedersachsen
6 Kommentare zu SPD-Abgeordneter sieht Ernennung Klaukiens zum Chef des Schlauen Hauses kritisch
voomdi
1
am 25. März 2010 um 23:58 Uhr
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dmilqlqz
2
am 24. März 2010 um 19:10 Uhr
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Markus Meyerdierks
3
am 09. Februar 2010 um 20:39 Uhr
Als Leser der NWZ ist mir in Erinnerung geblieben, dass Oldenburger SPD gegen Klaukien auch eine Kampagne gefahren haben, als er als Büroleiter bei Schwandner gearbeitet hat - obwohl er wohl gute Arbeit gemacht hat. Jetzt schon wieder?
Ich finde es gewagt, dass Sie unterstellen, er hat den Posten nur bekommen, weil er ein CDUler ist - und das tun Sie. Könnte es nicht sein, dass er qualifiziert ist? Ansonsten stimme ich Herrn Schuchert zu.
Zudem habe ich es als Bürger satt, wenn sich die Parteien gegenseitig mit Dreck bewerfen.
Wolfgang Wulf, MdL
4
am 09. Februar 2010 um 16:27 Uhr
Kommentar zum Kommentar von Jens Schuchert:
Lieber Herr Schuchert, Inhalte hat die SPD und habe ich hinreichend, und zwar gute, insbesondere im Bereich Bildung und Wissenschaft. Aber es ist doch nicht hinnehmbar, wenn eine Regierung in auffälliger Weise Leitungsposten mit ihren Leuten besetzt. Und zu Ihrem Vorwurf an uns: Ich weiß noch genau, wie seinerzeit Kultusminister Rolf Wernstedt immer wieder gesagt hat, Leitungspositionen an den niedersächsischen Schulen dürfen nicht nach Parteibüchern vergeben werden. Daran hat er sich gehalten. Und daran sollte sich auch die CDU-geführte Regierung auch bei anderen Posten halten.
Wolfgang Wulf. MdL
Jens Schuchert
5
am 08. Februar 2010 um 23:17 Uhr
Das ist wieder typisch SPD - es geht nur um Personalien. Entweder um die eigenen - Duin/Hartmann. Und wenn es da anscheinend nicht mehr ausreicht, dann die anderen Parteien. Wo sind Ihre Inhalte, Herr Wulf? Ich bereue nicht, im letzten Jahr aus der SPD ausgetreten zu sein. Und vielleicht sollte man mal die Anzahl von SPDlern in Führungspersonen in der Verwaltung zählen?
Jens Schuchert
6
am 08. Februar 2010 um 23:16 Uhr
Das ist wieder typisch SPD - es geht nur um Personalien. Entweder um die eigenen - Duin/Hartmann. Und wenn es da anscheinend nicht mehr ausreicht, dann die anderen Parteien. Wo sind Ihre Inhalte, Herr Wulf? Ich bereue nicht, im letzten Jahr aus der SPD ausgetreten zu sein. Und vielleicht sollte man mal die Anzahl von SPDlern in Führungspersonen in der Verwaltung zählen?
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