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EWE-Kunden sollen nicht auf ihr Geld verzichten
SPD-Bezirksvorsitzende Johanne Modder zur Vermittlung von Henning Scherf
Oldenburg. Die Vermittlung des früheren Bremer Bürgermeisters Henning Scherf im Streit um Gaspreise der EWE darf nicht dazu führen, dass EWE-Kunden auf Geld verzichten müssen, das ihnen zusteht. Das erklärt die Vorsitzende des SPD-Bezirks Weser-Ems, Johanne Modder aus Bunde. Die Rolle Scherfs könne nur darin bestehen, einen kundenfreundlichen Weg der Rückzahlung zu finden. Gleichzeitig müsse er der EWE gerecht werden.
Modder hält mehrere Modalitäten der Rückzahlung für denkbar. Zum Beispiel einen baldigen Abschlag und die endgültige Begleichung mit der Jahresrechnung, eine Verrechnung in Raten oder eine zügige Komplettzahlung.
Die SPD stehe weiterhin fest zum Regionalversorger EWE, der die Menschen in Weser-Ems seit Jahrzehnten zuverlässig und vergleichsweise preiswert mit Strom und Gas versorge. Von der regionalen Bedeutung als Arbeitgeber mal ganz abgesehen. „Das bedeutet aber nicht, dass die EWE sich trotz des BGH-Urteils aus ihrer Verantwortung vor den Kunden stehlen darf, die ohne Wenn und Aber zu ihren Recht kommen müssen“, sagt Modder.
Modder distanziert sich erneut von „populistischen Äußerungen“ des ostfriesischen CDU-Kommunalpolitikers Baumann, der Mitglied der EWE-Verbandsversammlung ist. Dieser wolle sich nur auf Kosten der EWE profilieren. „Das muss aber die CDU in ihren eigenen Reihen mal klären“, so Modder abschließend.
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